Dienstag, 21. Januar 2014

Perlen der Weisheit: Stressfrei eine Bachelor-Thesis schreiben


Immer wieder bekomme ich von euch Anfragen zu Studium und Arbeit. Einige wollten wissen, wie ich mich für meine Bachelor-Thesis vorbereitet und motiviert habe. Deswegen gibt es hier heute mal einen kleinen Exkurs in die wunderbare Welt des akademischen Arbeitens.

Ich bin wirklich keine Expertin auf diesem Gebiet. Ich kann euch keine Zauberformel verraten, sondern lediglich weitergeben, was für mich gut funktioniert hat. Vielleicht hilft es euch ja auch. Hier meine fünf Tipps für eine einigermaßen stressfreie Thesis-Schreiberei.

#1: Just do it!
Ich habe schon in der Schule ein Gespür dafür entwickelt, welche Lern-und Arbeitsmethoden für mich am besten funktionieren. Auf den Punkt gebracht lautet meine Methode: Nicht lange darüber nachdenken. Einfach machen. Denn je länger ich mich in theoretischem Gegrübel ergehe, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ich überhaupt jemals anfange. Natürlich ist es wichtig, sich Gedanken zu machen, aber achtet darauf, dass ihr nicht den Punkt verpasst, an dem es Zeit für Taten wird. Ihr könnt euer Thema hundertmal hinterfragen, aber irgendwann sind diese Fragen nur noch destruktiv. Seid nicht zu unsicher und glaubt an eure Idee!

#2: Spass an der Arbeit
Wenn man dreißig bis sechzig Seiten mit wissenschaftlichem Inhalt füllen muss, hilft es, dafür ein Thema zu wählen, das euch auch wirklich interessiert. Denkt dabei ruhig auch unkonventionell. Vielleicht wird euer Vorschlag ja angenommen. So findet ihr möglicherweise sogar Spass an der Sache und das erleichtert die Arbeit ungemein.

#3: Der frühe Vogel… und so weiter
Mit der Recherche und den Vorbereitungen zu meiner Thesis habe ich drei Monate vor Anmeldetermin begonnen. Mag etwas früh sein, aber ich kann es jedem nur empfehlen. Ihr habt so alle Zeit der Welt, Material aus den entlegensten Bibliotheken anzufordern, euch bergeweise Notizen zu machen und eure Gliederung sorgfältig auszuarbeiten. Wenn ihr die Arbeit dann angemeldet habt, müsst ihr nur den Text ausformulieren und mit etwas Übung geht das recht fix. Und dann ist immer noch Zeit, um die Arbeit gegenlesen zu lassen und selber noch einmal mit etwas Abstand darüber zu schauen.

#4: Arbeit nach Plan
Wenn ihr so eure Probleme mit der Selbstdisziplinierung habt (das könnte mir natürlich nie passieren ;) ) macht euch doch einen Stundenplan. Tragt genau ein, wann ihr wie lange arbeiten möchtet, wann Zeit für Pausen ist und vor allem: teilt den Arbeitsblöcken Themen zu. Nur hinzuschreiben "Arbeiten" ist zu ungenau. Es hilft mehr, genau zu formulieren, was ihr zu tun habt (z.B. Text XY lesen, markieren und Stichwörter anlegen). Simpel, aber sehr effektiv!

#5: Austausch-Programm
Viele Studenten mögen es, sich zum Arbeiten in ein sprichwörtliches Schneckenhaus zu verkriechen und wochenlang mit niemandem zu sprechen. Mir persönlich hat es aber geholfen, mich mit Kommilitonen auszutauschen, über meine Arbeit zu reden und Ratschläge und Meinungen anzuhören. Das eröffnet oft ungeahnte Perspektiven und neue Möglichkeiten.

Kommentare:

  1. Toller und hilfreicher Blog-Eintrag! Danke.
    Ganz nach dem Motto: "If you can't get out of it - get into it"

    Viel Erfolg und frohes Schaffen an alle working girls

    Gruß, Daniela

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  2. In Abschnitt #2, erster Satz, befindet sich ein kleiner Fehler. Das "dass" wird mit nur einem s geschrieben, da es sich auf das Nomen "Thema" bezieht.

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  3. Hey, das ging schnell! Sehr interessant!
    Nina

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  4. Super, das ging wirklich schnell. Gibt es auch solch einen Beitrag zu deiner jetzigen Arbeit?

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  5. ...und instagram ist keine einheit für gewicht - hat deshalb nur ein "m".

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  6. Wann gibts denn einen neuen Blogpost? Ich freu mich schon!

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  7. Hallo:) würdest du auch mal darüber schreiben wie man einen Blog ans laufen bekommt?! Ich bemühe mich da gerade drum ;)

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